Satzung Sportfreunde Bispingen e.V.

 § 1 Allgemeines

1.

Der Verein führt den Namen Sportfreunde Bispingen e.V. und hat seinen Sitz in Bispingen

2.

Er ist in das Vereinsregister des Amtsgerichts Lüneburg unter der Nummer VR 130245 eingetragen.

3.

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

4.

Der Verein ist parteipolitisch neutral und übt religiöse und weltanschauliche Toleranz. Der Verein bekennt sich zur freiheitlichen demokratischen Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland.

5.

Der Verein, seine Mitglieder und Mitarbeiter bekennen sich zu den Grundsätzen eines umfassenden Kinder- und Jugendschutzes u.a. auf der Grundlage des

Bundeskinderschutzgesetzes und treten für die Integrität und die körperliche und seelische Unversehrtheit und Selbstbestimmung der anvertrauten Kinder und Jugendlichen ein.


§ 2 Zweck des Vereins / Zweckerreichung

1.             

Zweck des Vereins ist die Förderung des nach § 52 Abs. 2 Nr. 21 der Abgabenordnung (AO) im Bereich des Wettkampf-, Breiten- und Freizeitsports und der Förderung der Kultur nach §52 Abs. 2 Nr. 5 AO. Darüber hinaus fördert der Verein den Gesundheitssport und die Integration und Inklusion mit und durch Sport.

2.                   

Des Weiteren wirkt der Verein im Rahmen seiner allgemeinen Jugendarbeit bei der Jugendförderung mit.

3.        

Der Zweck des Vereins wird insbesondere verwirklicht durch

a)

Durchführung von Training und Ausbildung auch in Form von Kursangeboten und im Rahmen von Kooperationen;

b)

Anschaffung, Anmietung und Unterhaltung von durch Abs. a) bedingten Geräten, Sportanlagen und Räumen;

c)

Aus- und Fortbildung von Übungsleitern, Trainern, Betreuern, Vereinsführungskräften und Wettkampf- oder Schiedsrichtern;

d)

Durchführung von Aktivitäten zur Gewinnung und Bindung von Kindern und Jugendlichen;

e)

Durchführung von und Teilnahme an Sportveranstaltungen, Wettkämpfen und sonstigen sportlichen Veranstaltungen;


f)

Konzeption, Einstudieren und Durchführung von künstlerischen Aktivitäten und Auftritten im Bereich Musik und Schauspiel -insbesondere durch den Spielmannzug-.

f)

Die Körperschaft wird sich zur Erfüllung ihrer Aufgaben einer Hilfsperson i. S. d. § 57 Absatz 1, Satz 2 Abgabenordnung bedienen, soweit sie die Aufgaben nicht selbst wahrnimmt.

§ 3 Gemeinnützigkeit

1.        

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.

2.        

Er ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

3.        

Alle Mittel des Vereins dürfen nur zu satzungsmäßigen Zwecken verwendet werden.

4.

Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins.

5.        

Keine Person darf durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

6.        

Ausscheidende Mitglieder haben gegen den Verein keine Ansprüche auf Zahlung des Wertes eines Anteils am Vereinsvermögen. Gleiches gilt für überzahlte Beiträge.

 

 

§ 4 Verbandsmitgliedschaften

1.        

Der Verein ist Mitglied im Landessportbund Niedersachsen e.V.

2.        

Über seine Sparten und Gruppen kann der Verein auch Mitglied der jeweiligen Sportfachverbände werden.

3.

Der Verein kann, wenn es der Erfüllung des Vereinszwecks dienlich ist, auch in weiteren Organisationen Mitglied werden.

 


§ 5 Gliederung des Vereins

1.

Der Verein gliedert sich im Innenverhältnis in unselbstständige Sparten und Gruppen, welche ausschließlich der Erfüllung des Vereinszwecks dienen. 

2.        

Über die Gründung oder Schließung dieser entscheidet der Vorstand.

3.

Jeder Sparte steht ein Spartenleiter vor, der alle mit dieser Sportart zusammenhängenden Angelegenheiten aufgrund der Satzung und der Beschlüsse der Vereinsorgane regelt.



§ 6 Arten der Mitgliedschaft

        

Es gibt aktive Mitglieder, passive Mitglieder und Ehrenmitglieder.

2.     

Aktive Mitglieder sind Mitglieder, die die Angebote des Vereins im Rahmen der bestehenden Ordnungen nutzen oder am Spiel- bzw. Wettkampfbetrieb teilnehmen.

3.

Für passive Mitglieder steht die Förderung des Vereins im Vordergrund. Sie nutzen die regelmäßigen sportlichen Angebote des Vereins nicht.

4.

Personen, die sich besonders um die Förderung des Vereins verdient gemacht haben, können auf Antrag durch Beschluss der Mitgliederversammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Ehrenmitglieder haben die gleichen Rechte wie ordentliche Mitglieder, sind jedoch von der Beitragsleistung befreit.



 

1.     

Mitglied des Vereins können natürliche und juristische Personen werden.

2.     

Die Mitgliedschaft wird durch Aufnahme erworben. Es ist ein schriftlicher Aufnahmeantrag an den Verein zu richten. Die Aufnahme in den Verein ist davon abhängig, dass sich das Mitglied für die Dauer der Mitgliedschaft verpflichtet, am SEPA-Lastschriftverfahren teilzunehmen.

3.     

Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand durch Beschluss.



§ 8 Beiträge, Gebühren, Umlagen, Zahlung

1.

Aufnahmebeitrag, Mitgliedsbeiträge und Umlagen werden von der Mitgliederversammlung festgesetzt und in der Beitragsordnung veröffentlicht.

2.        

Sparten- und Gruppenbeiträge und weitere Entgelte werden in Absprache mit den Sparten und Gruppen vom Vorstand beschlossen und in der Beitragsordnung veröffentlicht.

3.        

Sonstige Entgelte werden vom Vorstand festgelegt und in der Beitragsordnung veröffentlicht.

4.        

Über Zahlungstermine und Zahlungsverfahren entscheidet der Vorstand. Sie sind in der Beitragsordnung bekannt zu geben.

5.        

Forderungen werden angemahnt. Das Mahnverfahren umfasst zwei Zahlungsaufforderungen, deren erste eine Frist von einem Monat, deren zweite eine Frist von vierzehn Tagen besitzt und gleichzeitig die Androhung des Vereinsausschlusses zu enthalten hat.

Die Kosten, die durch den Zahlungsverzug (z. B. Nebenkosten des Geldverkehrs bei Nichteinlösung oder unberechtigtem Widerspruch einer SEPA-Lastschrift) entstehen, sowie die in der Beitragsordnung festgesetzten Mahngebühren werden dem säumigen Mitglied in Rechnung gestellt.


6.        

In begründeten Ausnahmefällen kann der Vorstand fällige Forderungen stunden oder ermäßigen. In einem solchen Fall ist jeweils ein Protokoll zu fertigen.

 

 

§ 9 Rechte und Pflichten der Vereinsmitglieder

1.        

Die Mitglieder des Vereins sind berechtigt, an Beratungen der Mitgliederversammlung teilzunehmen und bei den Beschlussfassungen durch Ausübung des Stimmrechts gemäß Satzung mitzuwirken. Die Mitglieder können an den Veranstaltungen sportlicher und nichtsportlicher Art teilnehmen, sofern keine grundsätzliche Trennung nach Alter und Geschlecht besteht, sowie die Einrichtungen des Vereins nach Maßgabe der hierfür getroffenen Bestimmungen nutzen.

2.        

Die Mitglieder sind verpflichtet, die Satzung und Ordnungen des Vereins zu befolgen und nicht gegen die Vereinsinteressen zu handeln.

3.        

Sie sind ferner verpflichtet, die in der Beitragsordnung festgelegten Beiträge,

Gebühren und Entgelte zu entrichten.

4.

Die Mitglieder sind verpflichtet, die vom Verein genutzten Räumlichkeiten, Materialien und Gerätschaften pfleglich zu behandeln. Bei Beendigung der Mitgliedschaft sind vom Mitglied die aus dem Vereinseigentum zur Verfügung gestellten Materialien und Gegenstände zurückzugeben.

5.        

Das Mitglied ist verpflichtet, alle Informationen, die für die Mitgliedschaft von Wichtigkeit sind, wie Wohnortwechsel, telefonische oder elektronische Erreichbarkeit und Änderung der Bankverbindung etc., innerhalb eines Monats dem Verein schriftlich oder per Email mitzuteilen.

6.        

Die Mitglieder beteiligen sich nach ihren Kräften und Möglichkeiten an der Erhaltung und an der Arbeit des Vereins.



1.

Die Mitgliedschaft endet

-     durch Austritt aus dem Verein (Kündigung);

-     durch Ausschluss aus dem Verein;

-     durch Tod des Mitglieds oder Verlust der Rechtsfähigkeit der juristischen Person.

2.

Der Austritt aus dem Verein (Kündigung) erfolgt durch schriftliche Erklärung an den Verein. Der Austritt kann zum Ende eines Kalenderhalbjahrs unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von einem Monat erklärt werden.

3.

Ein Ausschluss erfolgt, wenn ein Mitglied

-       in grober Weise gegen die Satzung oder Ordnungen verstößt;

-       in grober Weise den Interessen des Vereins und seiner Ziele zuwiderhandelt;

-       sich grob unsportlich verhält;

-       dem Verein oder dem Ansehen des Vereins durch unehrenhaftes Verhalten, insbesondere durch Äußerung extremistischer Gesinnung oder durch Verstoß gegen die Grundsätze des Kinder- und Jugendschutzes, schadet.

Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand auf Antrag.

Der Beschluss über den Ausschluss hat die Entscheidungsgrundlage zu enthalten und ist dem auszuschließenden Mitglied schriftlich mitzuteilen.

Gegen den Ausschluss kann das Mitglied innerhalb von einem Monat beim Vorstand in schriftlicher Form Widerspruch einlegen.

In diesem Falle nimmt sich die Mitgliederversammlung des Vorgangs an.

Die Mitgliedschaft ruht dann bis zur endgültigen Klärung durch die nächste Mitgliederversammlung.

4.

Mit Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen alle Ansprüche aus dem Mitgliedschaftsverhältnis, unbeschadet des Anspruchs des Vereins auf bestehende Forderungen.



Organe des Vereins sind:  

a)            die Mitgliederversammlung

b)            der Vorstand 



Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Vereins.

2.

a)        Einmal jährlich -regelmäßig bis zum 30. April eines Jahres- ist die Mitgliederversammlung als Jahreshauptversammlung einzuberufen. 

b)        Der Vorstand kann jederzeit eine Mitgliederversammlung einberufen, wenn das Interesse des Vereins es erfordert.

c)         Der Vorstand muss eine Mitgliederversammlung einberufen, wenn die Einberufung von einem Viertel der Mitglieder schriftlich unter Angabe desselben Grundes verlangt wird.

3.        

Zu den Aufgaben der Mitgliederversammlung gehören insbesondere

a)        Wahl und Abberufung der von ihr gewählten Vorstandsmitglieder;

b)        Wahl der Kassenprüfer;

c)        Ernennung von Ehrenmitgliedern;

d)        Entgegennahme von Geschäftsbericht und Jahresabschluss des Vorstandes;

e)        Entgegennahme des Kassenprüfungsberichts und Entlastung des Vorstands;

f)         Genehmigung des Haushaltsplans;

g)        Festlegung von Beiträgen, Aufnahmebeiträgen und Umlagen;

h)        Beschlussfassung über die Satzung;

i)         Beschlussfassung über Auflösung, Fusion oder Zweckänderung des Vereins.

4.        

Einberufung der Mitgliederversammlung

a)        Die Einberufung erfolgt durch ein Vorstandsmitglied nach § 26 BGB in Textform unter Bekanntgabe der Tagesordnung mit einer Frist von 4 Wochen durch Veröffentlichung auf der Homepage sportfreunde.bispingen.net  des Vereins.

b)        Die Frist beginnt mit dem auf die Veröffentlichung der Einladung folgenden Tag.

5.

Leitung der Mitgliederversammlung

a)        Den Vorsitz in der Mitgliederversammlung hat ein Vorstandsmitglied nach §26 BGB.

b)        Ein Versammlungsleiter kann als Moderator gewählt werden.

6.        

Beschlussfähigkeit / Beschlussfassung

a)        Die Mitgliederversammlung ist unabhängig von der Zahl der erschienen Mitglieder beschlussfähig, wenn sie ordnungsgemäß einberufen wurde.

b)        Beschlussfassungen, Abstimmungen und Wahlen werden, soweit die Satzung nichts anderes vorschreibt, mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen getroffen. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt. Eine Enthaltung ist keine Stimmabgabe.

c)         Satzungsänderungen und Vereinsauflösung bedürfen einer Zustimmung von wenigstens 2/3 der abgegebenen gültigen Stimmen.

d)        Die Fusion mit einem anderen Verein bedarf einer Zustimmung von mindestens 2/3 der abgegebenen gültigen Stimmen.

e)        Die Änderung des Vereinszwecks bedarf einer Zustimmung von mindestens 3/4 der abgegebenen gültigen Stimmen.

f)         Die Stimmabgabe erfolgt regelmäßig offen per Handzeichen. Auf Antrag finden Stimmabgaben geheim statt.

7.        

Stimmrecht

a)           Als Mitglied stimmberechtigt sind mit jeweils einer Stimme natürliche Personen ab 16 Jahren sowie juristische Personen.

b)           Für Mitglieder unter 16 Jahren wird das Stimmrecht durch einen Erziehungsberechtigen wahrgenommen.

c)        Bei Nichtanwesenheit ist eine schriftliche Stimmabgabe unzulässig.

d)        Die Übertragung der Ausübung des Stimmrechts auf andere Mitglieder ist nicht zulässig.

8.        

Protokoll/Niederschrift

a)        Über den Verlauf der Mitgliederversammlung ist ein Ergebnisprotokoll zu fertigen, das die Anträge und die Ergebnisse der Beschlussfassungen wiedergibt.

b)        Es ist vom in der Versammlung vorsitzführenden Vorstandsmitglied nach BGB § 26 und dem Protokollführer zu unterzeichnen.

9.        

Nichtmitglieder

a)           Gäste oder Medienvertreter können an den Mitgliederversammlungen

ohne Rede- und Stimmrecht teilnehmen.

b)           Auf Antrag, der mit einfacher Mehrheit befürwortet werden muss, findet die Mitgliederversammlung nicht öffentlich statt.

 

 

 

 

 

 

§ 13 Anträge zur Tagesordnung der Mitgliederversammlung

1.        

Dringlichkeitsanträge

a)        Jedes Mitglied kann bis spätestens zwei Wochen vor dem Tag der Mitgliederversammlung beim Vorstand schriftlich beantragen, dass weitere Angelegenheiten nachträglich auf die Tagesordnung gesetzt werden.

b)        Zu Beginn der Mitgliederversammlung ist die Tagesordnung entsprechend zu ergänzen.

c)        Sachverhalte nach §13.3 können nur beraten, aber nicht beschlossen werden. 

2.        

Initiativanträge

a)        Über die Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung, die erst in der Mitgliederversammlung gestellt werden, beschließt die Mitgliederversammlung.

b)        Zur Annahme des Antrages ist eine 2/3 Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich.

c)        Sachverhalte nach §13.3 können nur beraten, aber nicht beschlossen werden.


3.        

Besondere Anträge

Über Satzungsänderungen, die Auflösung des Vereins, Beschlussfassung über eine Fusion, Änderung des Vereinszwecks, die Wahl und Abberufung von Vorstandsmitgliedern und die Beschlussfassung über Beiträge, Aufnahmebeiträge und Umlagen, sowie Gegenstände der Beratung, die nicht unerhebliche Wirkungen für die Mitglieder haben, kann nur beschlossen werden, wenn die Anträge den Mitgliedern mit der Tagesordnung bei der Einladung der Mitgliederversammlung angekündigt und im Wortlaut mitgeteilt worden sind.



1.

Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins nach Maßgabe der Satzung und den Beschlüssen der Mitgliederversammlung. Er ist für alle Aufgaben zuständig, die nicht durch die Satzung einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind.

2.

Der Vorstand besteht aus den drei Vorsitzenden, dem Jugendvorstand und dem Vorstand Sparten.

Vorstand nach §26 BGB sind mit Alleinvertretungsberechtigung die drei Vorsitzenden.

Die drei Vorsitzenden werden von der Mitgliederversammlung gewählt. Der Jugendvorstand wird von der Vereinsjugend benannt. Der Vorstand Sparten wird von den Spartenleitern benannt.

Die Amtszeit aller Vorstandsmitglieder beträgt 2 Jahre.

3.

Jedes Vorstandsmitglied kann sich zur Wahrnehmung der Aufgaben im jeweiligen Handlungsfeld in eigener Verantwortung ein Team zusammenstellen.

Dieses sollte nicht mehr als 3 Personen umfassen.

4.        

Der Vorstand kann Ausschüsse bilden und für besondere Aufgaben Fachbeauftragte einsetzen.  

5.        

Der Vorstand gibt sich durch Beschluss einen Geschäftsverteilungsplan und kann sich eine Geschäftsordnung geben.

6.        

Der Vorstand bleibt auch nach Ablauf der Amtszeit im Amt, bis ein neuer Vorstand gewählt ist. Scheidet ein Mitglied des Vorstandes vorzeitig aus, so kann der Vorstand bis zur nächsten Mitgliederversammlung für den Ausgeschiedenen kommissarisch einen Nachfolger bestimmen.

7.        

Jedes Vorstandsmitglied hat in der Vorstandssitzung eine Stimme. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt. Beschlussfassungen erfolgen mit der einfachen Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei Vorstandsmitglieder nach §26 BGB anwesend sind.

Sitzungen werden mit einer Frist von sieben Tagen durch ein  Vorstandsmitglied nach §26 BGB einberufen.

8.        

Beschlüsse des Vorstandes sind zu protokollieren.



§ 15 Vergütungen, Aufwendungsersatz, bezahlte Mitarbeit

1.        

Die Vereins- und Organämter werden grundsätzlich ehrenamtlich ausgeübt, soweit nicht diese Satzung etwas anderes bestimmt.

2.        

Die Mitgliederversammlung kann bei Bedarf und unter Berücksichtigung der

wirtschaftlichen Verhältnisse und der Haushaltslage beschließen, dass Vereins- oder Organämter gegen Zahlung einer pauschalierten Aufwandsentschädigung nach §3 Nr.26a EStG (Ehrenamtspauschale) ausgeübt werden. Der Vorstand kann bei Bedarf und unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Verhältnisse und der Haushaltslage Aufträge über Tätigkeiten für den Verein gegen eine angemessene Vergütung oder Honorierung an Dritte vergeben.

3.

Zur Erledigung der Geschäftsführungsaufgaben und zur Führung der Geschäftsstelle ist der geschäftsführende Vorstand ermächtigt, im Rahmen der wirtschaftlichen Verhältnisse und der Haushaltslage einen Geschäftsführer und/oder Mitarbeiter für die Verwaltung einzustellen. Im Weiteren ist der geschäftsführende Vorstand ermächtigt, zur Erfüllung der satzungsgemäßen Zwecke Verträge mit Übungsleitern abzuschließen. Das arbeitsrechtliche Direktionsrecht hat ein Vorstandsmitglied nach §26 BGB.

4.                   

Im Übrigen haben die Mitglieder und Mitarbeiter des Vereins einen

Aufwendungsersatzanspruch nach § 670 BGB für solche Aufwendungen, die ihnen durch die Tätigkeit für den Verein entstanden sind. Die Mitglieder und Mitarbeiter haben das Gebot der Sparsamkeit zu beachten. Der Vorstand kann durch Beschluss im Rahmen der steuerrechtlichen Möglichkeiten Aufwandspauschalen festsetzen.

Der Anspruch auf Aufwendungsersatz kann nur innerhalb einer Frist von 6 Monaten nach seiner Entstehung geltend gemacht werden. Erstattungen werden nur gewährt, wenn die Aufwendung mit prüffähigen Belegen und Aufstellungen nachgewiesen werden.

5.        

Einzelheiten kann die Geschäftsordnung regeln.



§ 16 Sparten und Gruppen

1.        

Der Vorstand kann Sparten und Gruppen gründen oder auflösen. Diese sind unselbstständige Gliederungen des Vereins.

2.        

Organisationsstruktur und interne Aufgaben­verteilung regeln die Sparten und Gruppen eigenständig. Dazu können die Sparten sich eigene Ordnungen geben.

Die sportlichen Geschäfte der Sparten werden von der Spartenleitung eigenständig geführt. Die Spartenleitung vertritt die Sparte im Verein und den Verein ggf. im jeweiligen Fachverband.

3.        

Der Spartenleiter und mindestens ein Stellvertreter werden auf Basis des in der Sparte festgelegten Verfahrens für die Dauer von zwei Jahren benannt.

4.

In Sparten, die Zugriff auf Konten oder Kassen des Vereins haben, sind die Spartenleiter Besondere Vertreter nach §30 BGB.


§ 17 Vereinsjugend

1.        

Der Vereinsjugend gehören alle Jugendlichen und Kinder der Mitgliederschaft bis zum vollendeten 27. Lebensjahr, unabhängig von der ausgeübten sportlichen Disziplin, an.

2.        

Die Vereinsjugendarbeit dient dem Ziel, Kindern und Jugendlichen über das sportliche Angebot hinaus, Möglichkeiten zu einer sinnvollen Freizeitgestaltung im Rahmen der Jugendpflege und Jugendhilfe und mittels Bildungsangeboten zu bieten.

3.

Die Vereinsjugend benennt den Vorstand Jugend.

4.

Einzelheiten kann eine Jugendordnung regeln.

 

 

§ 18 Kassenprüfung

1.        

Die Mitgliederversammlung wählt bis zu vier Kassenprüfer. Die Amtsdauer beträgt zwei Jahre. Eine Wiederwahl ist zulässig.

2.        

Die Kasse des Vereins wird durch mindestens zwei der Kassenprüfer geprüft.

3.        

Die Kassenprüfer prüfen regelmäßig einmal jährlich die Vereinsfinanzen mit allen Konten, Buchungsunterlagen und Belegen. Die Kassenprüfer sind zur umfassenden Prüfung aller Kassen und aller Unterlagen in sachlicher und rechnerischer Hinsicht berechtigt.

4.

Einer der Kassenprüfer erstattet der Mitgliederversammlung einen Prüfungsbericht und beantragt, bei ordnungsgemäßer Führung der Geschäfte, die Entlastung des Vorstandes.







§ 19 Datenschutz

1.

Zur Erfüllung der Zwecke und Aufgaben des Vereins werden unter Beachtung der

Vorgaben der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) und des

Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) personenbezogene Daten über persönliche und

sachliche Verhältnisse der Mitglieder im Verein verarbeitet.

2.             

Soweit die in den jeweiligen Vorschriften beschriebenen Voraussetzungen vorliegen, hat

jedes Vereinsmitglied insbesondere die folgenden Rechte:

- das Recht auf Auskunft nach Artikel 15 DS-GVO,

- das Recht auf Berichtigung nach Artikel 16 DS-GVO,

- das Recht auf Löschung nach Artikel 17 DS-GVO,

- das Recht auf Einschränkung der Verarbeitung nach Artikel 18 DS-GVO,

- das Recht auf Datenübertragbarkeit nach Artikel 20 DS-GVO,

- das Widerspruchsrecht nach Artikel 21 DS-GVO und

- Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde nach Artikel 77 DS-GVO.

3.

Den Organen des Vereins, allen Mitarbeitern oder sonst für den Verein Tätigen ist es untersagt, personenbezogene Daten unbefugt zu anderen als dem jeweiligen zur Aufgabenerfüllung gehörenden Zweck zu verarbeiten, bekannt zu geben, Dritten zugänglich zu machen oder sonst zu nutzen. Diese Pflicht besteht auch über das Ausscheiden der oben genannten Personen aus dem Verein hinaus.



§ 20 Haftung des Vereins

1.        

Ehrenamtlich Tätige und Organ- oder Amtsträger bzw. -trägerinnen, deren Vergütung die Aufwandsentschädigung nach §3 Nr.26a EStG („Ehrenamtspauschale") nicht übersteigt, haften für Schäden gegenüber den Mitgliedern und gegenüber dem Verein, die sie in Erfüllung ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit verursachen, nur bei Vorliegen von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit.

2.        

Der Verein haftet gegenüber den Mitgliedern im Innenverhältnis nicht für fahrlässig verursachte Schäden, die Mitglieder bei der Ausübung des Sports, bei Benutzung von Anlagen oder Einrichtungen des Vereins oder bei Vereinsveranstaltungen erleiden, soweit solche Schäden nicht durch Versicherungen des Vereins abgedeckt sind.


 

§21 Vermögensanfall

1.        

Im Falle einer Fusion mit einem anderen Verein, fällt das Vermögen nach Vereinsauflösung an den neu entstehenden Fusionsverein bzw. den aufnehmenden Verein, der es ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.

2.        

Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die Gemeinde Bispingen, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zur Förderung des Sports zu verwenden hat.

 



Schlussbestimmungen

1.

Die in der Satzung genannten Ordnungen sind nicht Bestandteil dieser Satzung.

Diese Satzung wurde auf der Mitgliederversammlung am 01.07.2020 beschlossen und tritt mit Eintragung in Kraft.


2.

Der Vorstand wird ermächtigt, Änderungen auf Verlangen des Vereinsregistergerichtes oder des Finanzamtes am beschlossenen Satzungstext durchzuführen, sofern es zur Erlangung oder Erhaltung der Registereintragung oder der Gemeinnützigkeit erforderlich ist.







gez. Detlev Loos                    gez. Silvia Flick                  gez. Andreas Kowalke