Neues aus den Sparten

Erster Platz für Bispingen in Magdeburg

2010-04-11 12:52

Die Mannschaft des MTV Bispingen

Zu der offenen Landesmeisterschaft Technik 2010 der Taekwondo Union Sachsen-Anhalt (TUSA) reisten mehr als hundert Sportler nach Magdeburg, um sich unter anderem in den Disziplinen Formenlauf (Poomsae) Einzel sowie Synchron und Bruchtest (Kyekpa) zu messen.

Die Wettkämpfe begannen mit den Schülerklassen. In der Leistungsklasse 1 der Schülerinnen gingen drei Sportlerinnen des MTV Bispingen an den Start. Sie setzten sich souverän gegen ihre Konkurrentinnen durch – Jocelyn Kuhle (11) erzielte Bronze, Lisa Quoos (11) Silber und Lisa Sarikaya (10) sicherte sich den Pokal der Erstplatzierten. Direkt im Anschluss gingen ihre Mitsportlerinnen Dana Quoos (9) und Johanna Muhme (8) in der Leistungsklasse 2 an den Start und erreichten mit Silber beziehungsweise Bronze ebenfalls hervorragende Ergebnisse. Danach mussten sich die Schüler der Leistungsklasse 1 in einem großen Teilnehmerfeld beweisen. Oliver Schubmann (11), Nico Kammann (10), Mika Wagner (11), Aron Brockmann (11) und Bjarne Meyer (10) hatten zum Teil mit einer etwas ungewohnten Bewertung zu kämpfen, bei der die Präsentation stärker betont wurde, sodass nur Oliver mit der Silbermedaille einen Platz auf dem Siegertreppchen erreichte. Noch während der lautstarken Siegerfeier der Schüler begann die Gruppe der zwölf- bis vierzehnjährigen Jugendlichen LK 1, sodass Julia Bombleski (12) nicht nur gegen ihre Konkurrentinnen sondern auch gegen die Geräuschkulisse zu bestehen hatte. Doch sie bewältigte diese Aufgabe und holte eine weitere Bronzemedaille für den MTV Bispingen. Kurz darauf waren ihre männlichen Mitsportler derselben Klasse gefordert. Niels Kammann (13), Lukas Büsch (12), Leon Sarikaya (12) und Niklas Pankok (12) stellten ihr Können unter Beweis. Lukas sicherte dem MTV Bispingen die vierte Bronzemedaille und Niels Kammann schaffte den „Hattrick“; er holte sich zum dritten Mal in Folge den Titel des internationalen Landesmeisters Sachsen-Anhalt. Als klare Favoritin ging Stephanie Bombleski (15) bei den etwas älteren Jugendlichen in der Leistungsklasse 1 an den Start und holte sich verdient den Pokal. Auch Jonas Tetzlaff (15) konnte sich bei den Jungs der LK 1 durchsetzen und errang mit einer kraftvollen Präsentation den ersten Platz. Damit war der Vormittag geschafft und die Sportler sowie die vielen mitgereisten Eltern konnten ihre Hände vom Applaudieren erholen. Nach der Mittagsause gingen zunächst die Senioren A  der Leistungsklasse 1 an den Start, bei denen Hendrik Ranocha (19) souverän den ersten Platz errang. Bei den über Vierzigjährigen starteten Georg Bombleski (57) und Wolfgang Büsch (43). Nach dem Motto „just for fun“ gestartet konnten beide mit sicheren Darbietungen überzeugen, für Podestplätze reichte es in dem starken Teilnehmerfeld aber leider nicht. Anschließend waren die Synchronläufer des MTV Bispingen gefordert. Anders als üblich, waren Paar- und Teamlauf in einer großen Klasse zusammengefasst, sodass alle Teams aus der Heide gegeneinander laufen mussten. Niels Kammann und Julia Bombleski gingen als Favoriten an den Start und sicherten sich die Pokale, Nico Kammann und Lisa Sarikaya errangen verdient Silber. Das Team aus Lukas Büsch, Oliver Schubmann und Leon Sarikaya musste sich mit dem undankbaren vierten Platz zufrieden geben. Für die Paare Mika Wagner – Lisa Quoos, Aron Brockmann – Dana Quoos und Niklas Pankok – Jocelyn Kuhle waren leider auch keine Podestplätze mehr zu vergeben. Zum Abschluss des Tages hin wurden die Wettkämpfe bei den Bruchtesten ausgetragen. Mit einer starken Darbietung eines Fauststoßes gegen ein frei gehaltenes, mehr als drei Zentimeter dickes Brett sicherte sich der Spartenleiter Georg Bombleski den siebten Pokal für den MTV Bispingen an diesem Tag.

Als zum Ende des Tages endlich die Vereinswertung vorgenommen wurde, stieg die Spannung kontinuierlich an und ging schließlich in große Freude über als es hieß „der erste Platz geht an den MTV Bispingen“! Mit dieser Platzierung durch sieben Pokale, vier Silber- und vier Bronzemedaillen zeigten sich die Trainer und Betreuer Georg Kammann sichtlich zufrieden.

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